Das herausragende ehrenamtliche und freiwillige Engagement insbesondere seit der Flüchtlingskrise 2015 wird erstmalig im Koalitionsvertrag vom 12. März 2018 sowohl in der Präambel als auch in einer Vielzahl von Kapiteln zu Recht sehr begrüßt:

 

„Ein starkes Ehrenamt und ausgeprägtes bürgerschaftliches Engagement sind Markenzeichen unseres Landes. Millionen von Menschen sind freiwillig für das Gemeinwohl aktiv – vom individuellen Engagement bis zum Ehrenamt, z. B. in Sportvereinen, Kirchen, Stiftungen, Vereinen, Migrantenorganisationen und der Wohlfahrtspflege. In ländlichen Regionen ist das Ehrenamt eine tragende Säule eines lebendigen und funktionierenden Gemeinwesens. Dieses ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement für alle Generationen verdient Anerkennung und Wertschätzung. Wir werden es herausgehoben in der Bundesregierung verankern und durch konkrete Maßnahmen unterstützen und stärken.“

 

Quelle: Koalitionsvertrag vom 12. März 2018 Kapitel IX Zi. 5 Rn. 5546 - 5554

 

Es passiert etwas. Die Bundesregierung will nach einem Kabinettbeschluss vom 10. Juli 2019 noch in diesem Jahr eine „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ in den ostdeutschen Ländern errichten. Schwerpunkte sollen Service-Angebote für die Organisation von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt und die „Digitalisierung sein. Das lässt hoffen. Wir bleiben dran.

 

Wer Lust auf ein Ehrenamt hat, der sollte die Website „ehrenamt.bund.de“ aufrufen. Ein toller Film, spannende Plakate mit Protagonisten und auch sonst interessante Informationen rund um das Ehrenamt.